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15. Juli 2010
Herzlichen Dank für die zahlreichen referendums-unterschriften. innerhalb eines monats haben 774 oberentfelder/-innen unterschrieben (ca. 17 % !). das referendum dürfte somit zustande gekommen sein. die abstimmung ist am 26. september.
19. Juni 2010
5 Stimmen haben an der Gemeindeversammlung am 3. Juni gefehlt! Nun ist das Referendum lanciert. Du kannst den Referendumsbogen unter folgendem Link herunterladen.
-> Referendum Alte Bürsti
04. Mai 2010
Vorverkauf VIVIAN ist eröffnet!
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22. April 2010
ACHTUNG: Famara wird am 24. April 2010 nicht auftreten. Ein Ersatz ist in Abklärung.
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10-Jahre Kulturschaffen - und es ist noch kein Ende in Sicht.

Das Böröm pöm pöm feiert Jubiläum!

Ob Stiller Has oder Gurd, Favez oder Lunatica, HNO oder Skin of Tears, Whysome oder Bluesaholics, sie alle können dasselbe von sich behaupten - sie alle haben schon im Böröm pöm pöm in Oberentfelden gespielt.

10 Jahre ist es nun her, seit sich eine Gruppe junger Leute zusammengetan hat, um sich eine kleines Lokal für ein gemütliches Beisammensein zu suchen. Dieses Lokal konnte in der "alten Bürsti", ein Fabrikareal in Oberentfelden, gefunden werden. Damals war noch nicht die Rede von Parties oder Konzerten. Man wollte nur etwas, damit man am Wochenende nicht in die teuren Bars und Clubs musste. Doch wie das Leben so spielt, weilte dies nur kurze Zeit. Denn plötzlich hatte man immer mehr Besuch von "Leidensgenossen" die in diesem Raum verweilen wollten. So beschloss die anfängliche Gruppe die ersten Parties zu veranstalten. Das Ziel damals war es, Getränke zu günstigen Preisen an den Mann/die Frau zu bringen und durch ein abwechslungsreiches Programm die verschiedensten Personengruppen anzusprechen. Die Idee war geboren, nun brauchte man nur noch einen Namen und eine Rechtsform. Um sich von anderen Veranstaltungslokalen abzusetzen wurde in Anlehnung an einen Liedtext der Band "Stiller Has" das Kind auf den Namen "Böröm pöm pöm" getauft mit der Rechtsform eines Vereins. Bis heute ist dies alles so geblieben und wird hoffentlich auch für die nächsten 10 Jahre Bestand haben.

Live-Konzerte hat man aber anno 1994 noch nicht veranstaltet. Doch wie es so ist, hat sich im Laufe der Jahre einiges verändert. Die Gäste wurden immer zahlreicher und immer anspruchsvoller. So gab es dann im Jahre 1995 auch das erste Konzert mit "Soulbone".

Die Tage hielten weiter Einzug im Böröm und so begann man auch vom anfänglichen "möche mer eifach mol uf ond luege öb öpper chont" auf ein strukturiertes Programm überzuschweifen und so wurde 1996 das erste Programmheft "The autsider" herausgegeben.

Bald stiess man allerdings an die Kapazitätsgrenzen und der Raum wurde zahlreiche Male vergrössert, wie auch das Barsortiment erweitert wurde. So konnte dann auch eine Bühne angeschafft werden für die Konzerte und besseres DJ-Equipment für die Parties.

Zweimal wurden sogar schon Anlässe in der Turnhalle in Oberentfelden veranstaltet.

Doch wer organisierte eigentlich vor 10 Jahren alles im Zusammenhang mit dem "Böröm"?

Die Existenz dieses Vereins ist einem ehrenamtlichen Vorstand von 12 Personen zu verdanken, die dank ihrem unentgeltlichen und unermüdlichen Einsatz nebst ihrer normalen Arbeit einen Ort schufen, der schon sehr vielen Personen am Wochenende ein "zu Hause" bot.

Die Arbeit des Vorstandes beschränkte sich aber nicht nur auf das organisieren der Anlässe, sonder vielmehr auch auf die Durchführung derselben. So wurde plötzlich aus einem Buchhalter ein Barkeeper, aus einem kaufmännischen Angestellten ein Security und aus einem Elektriker ein DJ - Allrounderqualitäten waren gefragt. Entspannung am Wochenende? Weit gefehlt. Zum Glück konnte man sich damals schon auf die Hilfe von freiwilligen Mitarbeitern verlassen, die massgeblich zum Erfolg beigetragen haben.

Heute ist das Böröm pöm pöm mit einem Fassungsvermögen von 200 Personen eine namhafte Grösse unter den Aargauer Partyveranstaltern sowie der wichtigste ausserstädtische Pop-, Rock- und Metal-Konzert-Veranstalter im Kanton. Als Konzertveranstalter hat man sich bisher als Förderer von regionalen aber auch nationalen Newcomerbands ausgezeichnet.

Bis auf wenige Ausnahmen, an denen sich der Vorstand auch einmal eine Pause gönnt, ist jeden Freitag Party und am Samstag Konzerte oder Rock-Events, des weiteren jeden zweiten Donnerstag normaler Barbetrieb. Dieser Ablauf zieht sich, bis auf die Sommermonate, das ganze Jahr so durch. Die Sommermonate werden jeweils genutzt, um Renovationen oder Umbauten an der Infrastruktur vorzunehmen.

Auch die Organisationsstrukturen des Vorstandes haben sich bis heute sehr stark verändert. So haben sich aus dem anfänglichen Gesamtvorstand einzelne Arbeitsgruppen entwickelt, die ihre Arbeiten autonom erledigen.

Das "OK" besteht zwischenzeitlich nur noch aus 10 Personen, wobei 3 davon noch Mitbegründer des Vereins waren. Diese 10 Personen werden jedes Wochenende auf eine neue Belastungsprobe gestellt. Nur durch Unterstützung im Konzertbooking und bei der Partyveranstaltung ist es dem Vorstand noch möglich, Anlässe in einer solchen Kadenz durchzuführen. Ein Lob auch den freiwilligen Mitarbeitern, die sich immer wieder für diese Sache aufopfern.

Mittlerweile bräuchte das "Böröm" wahrscheinlich ca. 300 Stellen-% um alle anfallenden Pendenzen abzuarbeiten, jedoch werden diese immer noch ehrenamtlich erledigt.

Ein weiteres Relikt aus den Anfangszeiten, das immer noch das oberste Prinzip ist, ist die Geldpolitik im "Böröm". Die Eintrittspreise sowie die Getränkepreise an der Bar sind so gerechnet, dass der Ertrag zur Deckung der Fixkosten reicht. Auch die jährlichen Betriebsbeiträge der Widmer Getränke AG sowie des Aargauer Kuratoriums tragen zum Fortbestand des Vereins bei. Allfälliger entstehender Überschuss wird für Investitionen in die Infrastruktur verwendet. Löhne und Gewinn wurden an den Vorstand oder die Mitarbeiter in der ganzen Vereinsgeschichte noch nie verteilt.

Für die Zukunft hat sich der Vorstand das Ziel gesetzt, den Verein "Böröm pöm pöm" noch fester im Schweizer Musikbusiness zu verankern, dies vor allem durch die Verpflichtung namhafter Schweizer Bands, wie aber auch internationaler Acts. Im Partybereich sollen vor allem abwechslungsreichere Anlässe für zusätzlichen Aufwind sorgen. Nichts desto trotz vergisst der Verein aber seine Wurzeln nicht und ist auch immer wieder an grösseren Veranstaltungen in der Region, wie dem Dorffest beider Entfelden oder dem Open-Air Gränichen, anzutreffen.

So freut sich der Vorstand auf weitere 10 Jahre des Kulturschaffens - und es ist noch kein Ende in Sicht.

mw