Es ist die geschichte von 12 unerschrockenen druiden aus dem zirkel des magischen "ö", wie sie mir aus der überlieferung nahegelegt worden ist.
Genau diese 12 druiden waren es, die beschlossen, sich gegen die althergebrachten schriften und mythen aufzulehnen und der römischen inquisition zu trotzen.
Zu beginn der ö-schen zeitrechnung wurden die zusammentreffen des zirkels noch in dunkeln und verrauchten gasthöfen abgehalten, später dann musste aber der allmächtige römische imperator maximus gysiensis der macht des zwölfers nachgeben und ihm ein refugium im einflussbereich des schutzpatrons "alte Bürsti" geben.
So wurden unter dieser schützenden hand die ersten tagungen unter fernbleiben des gemeinen pöbels abgehalten. Doch die versuche, den pöbel in seine amseeligen behausungen zurückzudrängen wurden bitterböse bestraft, denn ein solcher frevel ist wie wenn man einer hydra einen kopf abschlägt - es wachsen zwei neue nach.
Das proletariat liess diese schmach nicht auf sich sitzen, verliess seine kolchosen und startete zum sturm auf die druidschen palisaden - nicht zuletzt verursacht durch den einfall der hunnen in europa. Ein nicht absetzender flüchtlingsstrom war die konsequenz. Sie alle wollten schwelgen in sinnen und lüsten, dem edlen hopfigen nektar fröhnen, den klängen des troubadours lauschen. Revolution!
Die druiden, mittlerweile vom mitgefühl übermannt, sahen sich gezwungen, die republik auszurufen, um den heimatlosen ein soziales gefüge zu geben - der freistaat "Böröm pöm pöm" ward geboren.
Aber die römische inquisition liess dieses spektakel nicht lange gewähren, so starteten sie eine invasion in die himmlischen gefilde und die druiden und ihr gefolge mussten zum rückzug blasen - sie versteckten sich in den katakomben unter dem circus maximus und lachten sich in ihren mistelzweig. Die inquisitoren ihrerseits äusserten aber die ersten vermutungen des hochverrats…
Der jubel währte nicht lange, denn bald darauf wurde ein mitglied des zirkels der ketzerei bezichtigt und erst nach unterzeichnung des ablassbriefes liess man von ihm ab. Daraufhin waren die druiden genötigt, beim landvogt eine legitimation zu erflehen.
Und so kam es wie es kommen musste, man öffnete die portale zu anderen welten und die verschiedensten stämme zollten dem freistaat ihren tribut. Zu allererst waren die die krieger vom tribe der "soulbone", und viele weitere sollten noch folgen.
Um die einzelnen stämme zu einen wurde dann alsbald auch eine propagandaschrift verfasst - "the autsider".
Durch den immer weiterwährenden zustrom von gauklern, hofnarren, grafen, exzellenzen und anderem gesocks waren die druiden untereinst verpflichtet, stonehendge einige weitere steine anzuhängen, was nur dank der mithilfe einiger asterixe und obelixe und massig hinkelsteine zu prästieren war.
So wuchs der börömsche hofstaat immer weiter und einige tapfere schneiderlein gesellten sich zu den druiden, die sie bei der quacksalberei unterstützten.
Die stark gesteigerte anzahl an öffentlichen kundgebungen brachte auch eine grosse menge an kollekten mit sich, die für die erneuerung des bergfrieds gebraucht wurden und nie als lohn an die leibeigenen vergeben wurden. Nichts desto trotz war und ist man noch auf die donationen edler mäzenen angewiesen.
Von den einst magischen zwölf sind heute nur noch 3 im zirkel, dafür konnten aber 7 neue giftmischer rekrutiert werden. Es sind nun also deren 10, die die elemente vereinen.
Und so kann man heute zurückblicken. Zurückblicken auf eine neue sagenumwobene dynastie, die hoffentlich noch für eine weitere dekade bestand hat.
Das allwissende auge sieht nur verschwommen in die zukunft. Eines ist jedoch sicher: die druiden werden ihre botschaft noch weiter in die welt hinaustragen und ein wallfahrtsort für die unterschiedlichsten pilger sein.
Auch wenn das schwert des damokles über ihr schwebt und pandoras schachtel längst geöffnet ist, wird diese arche nicht sinken - sie trotzt wind, wetter und den gezeiten.
Dies, meine lieben freunde, ist die geschichte wie sie mir zugetragen worden ist. Doch seit gewarnt, sie ist unendlich!